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Außenseiter in der Geschichte

Bei dem Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten sind alle Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren aufgerufen, auf historische Spurensuche zu gehen. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Körber-Stiftung, die 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene auslobt.

Ob Henker im Mittelalter, Tüftler in der Neuzeit oder Punker in der jüngsten Vergangenheit: In der Geschichte gab es immer Menschen, die als anders galten. Diskussionen um die Inklusion an Schulen oder die Rechte gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zeigen, dass der Umgang mit Verschiedenheit unsere Gesellschaft nach wie vor bewegt. Dabei hat Anderssein oft auch gesellschaftliche Fortschritte bewirkt.

Auf ihrer Spurensuche sollen die Schülerinnen und Schüler an einem Beispiel erforschen, was früher als anders galt und wie sich der Umgang mit Außenseitern in der Geschichte verändert hat. Neben schriftlichen Arbeiten können auch kreative Beiträge wie Filme oder Hörspiele eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2015.

Der Geschichtswettbewerb wurde 1973 durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und den Hamburger Unternehmer und Stifter Kurt A. Körber ins Leben gerufen. Seitdem haben sich über 130.000 Kinder und Jugendliche mit gut 28.000 Beiträgen daran beteiligt.

(1.9.2014 | Quelle: Körber-Stiftung)

Website zum Geschichtswettbewerb

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